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Kooperationsprojekt mit der

Gutenbergschule

In den letzten Jahren hat sich das Verhältnis zwischen Regel- und Förderschule kontinuierlich verändert. Der Dialog und die gemeinsame Arbeit mit den Schülern gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Das liegt zum Einen an der veränderten Situation der Regelschule und zum Anderen an den darausfolgenden logischen Auswirkungen auf die Förderschule. Hinzu kommt die Globalisierung unserer Gesellschaft und die damit notwendige Integration von Kindern mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Das bedeutet für die Schule ein kooperatives Arbeiten mit Kindern und Eltern.

Immer häufiger benötigen Kinder eine individuellere Betreuung und eine speziellere Lernförderung um ihre Schullaufbahn erfolgreich zu gestalten. Gleichzeitig bedarf es intensiverer Fördermaßnahme um leistungsstarken Schülern den Übertritt von der Förder- an die Regelschule zu ermöglichen. Um dies zu Gewähr leisten ist es notwendig, dass beide Schularten noch viel enger und intensiver Zusammenarbeiten als zuvor.

Koop Gut-1

Kooperation in diesem Zusammenhang bedeutet zunächst einmal:

      • Gemeinsames Arbeiten und Lernen
      • Schule gemeinsam erleben
      • Erfahrungsaustausch zwischen den Lehrkräften
      • Gemeinsame Eltern- und Beratungsarbeit

Kooperation bedeutet das gemeinsame Arbeiten und Lernen, der Abbau von Vorurteilen, der Austausch von Erfahrungen und das gemeinsam Erleben von Schule. Dabei stehen Selbstständigkeit in allen Bereichen (Familie, Schule und Freizeit) und die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler im Vordergrund. Gleichzeitig muss auch die Arbeit aller Beteiligten noch genauer und individueller abgestimmt werden, um somit möglichst allen Schülern gerecht zu werden.

Eine ausführliche Eingangsdiagnostik führt zu neuen Erkenntnissen und bildet die Grundlage für die individuelle Förderung jedes einzelnen Schülers. Im Mittelpunkt steht der Schüler und seine Fähig- und Fertigkeiten und nicht seine schulische Herkunft. Auch für die leistungsstärkeren Schüler werden zusätzliche Angebote geschaffen. Die Erfolge bewirkten eine breite Basis der Zustimmung auch in der Elternschaft.

Die Inhalte der Kooperation sind:

  • Gemeinsamer Unterricht in möglichst vielen Fächern
  • Schüleraustausch und Kurssystem in den Kernfächern Deutsch und Mathematik
  • Umfassende Diagnose und Förderung
  • Unterrichtsgänge und Schulleben wie Wandertag, Feiern und Aufführungen
  • Projekte zu unterschiedlichen Themen in verschiedenen Formen (z.B. Theater, Kunst)
  • Gemeinsame Elternarbeit und Beratung bei Förderbedarf, Einschulung und Umschulung
  • Erfahrungsaustausch und Unterstützung der Lehrkräfte untereinander im Unterricht, bei Vertretungen, bei der Arbeit mit Schülern oder Eltern
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