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Der gesellschaftliche und soziale Wandel, der für Kinder in vielen Lebensbereichen spürbar ist, führt dazu, dass auch schon die Schüler der Diagnose- und Förderklassen ein deutlich verändertes Lern- und Sozialverhalten zeigen. Die Folgen sind Disziplinprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, ein wenig ausgeprägtes Sozialverhalten, erhöhte Konfliktbereitschaft, sowie fehlende Eigenverantwortlichkeit.
Um dieser Problematik entgegenzuwirken, wendeten die Lehrer schon immer verschiedene Formen von Belohnungssystemen, Klassenregeln, Feedbackmaßnahmen und Sanktionenkatalogen an. Diese betrafen dann aber nur die jeweilige Klasse. Ein einheitliches, für alle geltendes Erziehungskonzept für die „Kleinen“ an unserer Schule gab es nicht.
Als Grundlage für einen eigenen, der Altersstufe und dem Entwicklungsstand der Kinder angemessenen Sozialziele-Katalog nahmen die LehrerInnen der DF-Klassen den von der Dipl. Pädagogin und ehemaligen Sonderschulrektorin Frau MARGIT WEIDNER an der Schule zur Erziehungshilfe/Heroldsbergentwickelten Katalog. Unser so entstandener Katalog beinhaltet 18 Einzelziele, die jährlich in 2-wöchigem Rhythmus in allen DF-Klassen parallel erarbeitet und gelebt werden. Bei der Zielbeschreibung kam es uns besonders auf eine positive Verhaltensregulation an.
Als Kompetenzen sollten angebahnt werden: eine bessere Selbstwahrnehmung, Anerkennung und Respektieren von Bedürfnissen und Gefühlen Anderer, Akzeptieren von Anderssein, Ausbau von Toleranz, Friedfertigkeit und Mitgefühl für Andere, wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander. Ein wesentlicher Faktor sollte dabei sein, diese Begriffe mit konkreten Situationen und Handlungen zu füllen.
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